COVIDOM+
Informationen zur Studie
Was ist die COVIDOM-Studie?
Die COVIDOM-Studie ist eine große Bevölkerungsstudie zu den Langzeit-Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion bzw. einer COVID-19-Erkrankung. Ziel ist es, ein sich möglicherweise entwickelndes Post COVID-Syndrom (PCS) zu charakterisieren und andere Folgeerkrankungen nachzuweisen. Dafür werden an drei Studienstandorten (UKSH, Campus Kiel, UK Würzburg, Charité Berlin) umfassende Daten der Studienteilnehmenden erhoben.
Die Rekrutierung wurde am 01. Januar 2023 beendet. Eine Teilnahme ist daher leider nicht mehr möglich.
Am Standort UKSH Kiel haben 2.556 Proband*innen an der COVIDOM-Studie teilgenommen.
Wie läuft die COVIDOM-Studie ab?
Die Studienteilnehmenden werden in regelmäßigen Abständen zu erneuten Untersuchungsterminen ins Studienzentrum eingeladen. Bei einem Teil der Kohorte erfolgt kein weiterer Studientermin vor Ort, hier werden standardisierte online-Befragungen durchgeführt.
Im Februar 2026 wurden die ersten Studienteilnehmenden zur Follow-up 5 (Visite 6) eingeladen.
Wer finanziert COVIDOM?
Von 2020 bis Ende 2024 wurde die COVIDOM-Studie durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)* gefördert. Sie ist als populationsbasierte (bevölkerungs-bezogene) Kohorte ein Projekt innerhalb des Nationalen Pandemie Kohorten-Netzes (NAPKON). Hier werden bundesweit klinische Daten, Bioproben, sowie Bildgebungsdaten gesammelt und für wissenschaftliche Auswertungen zugänglich gemacht.
Seit 2025 wird das Projekt im Rahmen des Folgeprojektes COVIDOM+ durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gefördert, weitere Informationen finden Sie unter „Wie geht es weiter?“.
*seit Mai 2025 Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Wie geht es weiter?
Aufgrund der begrenzten Studiendauer im Rahmen der vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten NAPKON-Förderung war es nicht möglich, Langzeitfolgen von Post-COVID ausreichend zu betrachten.
Um diese Lücke zu schließen, wurde vom Bundesministerium für Gesundheit das Koordinationsprojekt für den Schwerpunkt „Long Covid“ entwickelt und darüber hinaus die „Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen“ gestartet. Initiiert wurde sie mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung bei postinfektiösen Erkrankungen zu verbessern.
Covidom ist jetzt Covidom+
Ziel des Projekts COVIDOM+ als Folgeprojekt von COVIDOM ist die langfristige Nachverfolgung der Studienteilnehmenden sowie die systematische Erfassung gesundheitlicher Folgen von Post COVID auf Bevölkerungsebene. Am Standort des UKSH wurde zudem die Studie FRISH initiiert: Aufbauend auf den im Rahmen der COVIDOM-Studie gesammelten Ergebnisse und Erfahrungen sollen Patient:innen mit Zustand nach einer Influenza-Infektion als Vergleichsgruppe systematisch auf post-infektiöse Folgezustände im direkten Vergleich zu Post-Covid untersucht werden.
