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Langzeitstudie zu den gesundheitlichen Folgen einer SARS-CoV-2-Infektion

Die COVIDOM+-Studie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein untersucht die langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen einer SARS-CoV-2-Infektion in der Bevölkerung. Als Teil eines deutschlandweiten Forschungsnetzwerks (NUM) begleitet die Studie seit 2020 mehrere tausend Menschen nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung, um besser zu verstehen, welche körperlichen, neurologischen und psychosozialen Folgen auch Monate oder Jahre nach der Infektion bestehen können.

Am Studienstandort Kiel arbeiten Forschende des Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie weiterer wissenschaftlicher Partner eng zusammen. Ziel ist es, die Ursachen, Risikofaktoren und Verläufe von Long- und Post-COVID besser zu verstehen und damit die Grundlage für eine verbesserte Diagnostik, Versorgung und Prävention zu schaffen.

Die Studie verfolgt einen bevölkerungsbasierten Ansatz: Eingeschlossen werden Menschen mit unterschiedlichen Schweregraden der ursprünglichen Erkrankung – von symptomarmen Verläufen bis hin zu schweren COVID-19-Erkrankungen. Durch regelmäßige Nachuntersuchungen, medizinische Befragungen und biomedizinische Analysen entsteht ein umfassendes Bild der langfristigen Auswirkungen einer Infektion.

Mit ihrer Forschung leistet die COVIDOM+-Studie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis von Long- und Post-COVID und unterstützt die Entwicklung zukünftiger Versorgungsstrategien für Betroffene.